Nach dem Sommer

Karin Stauder

11. 09. 2019
Lesezeit: 2 Minuten

Nun geht wieder ein Sommer, diesmal ein besonders intensiver. Die Hitze zwang uns auch zu Auszeiten und Pausen, die wir vielleicht sonst weniger vorgenommen hätten.

Nun, was hat das mit HR und Organisationen zu tun? Sehr viel, denn im Eifer der Themen dieses Jahres, von der DSGVO zur Digitalisierung und der Transformation in den Unternehmen, tut eine Pause, erzwungen oder nicht, ganz gut. Neurobiologisch ist diese Auszeit eine Möglichkeit, die eigenen Sicht- Denk- und Handlungsweisen zu reflektieren.

Unser Gehirn neigt dazu, sehr häufig auf Autopilot umzuschalten. So spart es Energie, denn Veränderung und Neues braucht Zeit und ist anstrengend, nicht nur für uns, besonders für unseren Denkmuskel. Diese Energie wird durch Automatismen, durch eingefahrene Handlungsabläufe, durch „…das machen wir immer so“ gespart. Und ganz ehrlich, wenn etwas läuft, lassen wir das lieber so.

Die Auszeit und Pausen können wir dazu nutzen, neben der Erholung, das Tagesgeschäft, den Verantwortungsbereich zu betrachten. Dies gelingt aus der Metaebene sehr gut. Von oben betrachtet, aus der Perspektive des Adlers, sieht alles nochmal ganz anders aus.

Wir distanzieren uns und betrachten das Ganze einmal von außen und oben und sehen plötzlich mehr oder anders.

Dies bewirkt, dass wir die Zusammenhänge erkennen. Denn nie agiert HR oder Marketing alleine. Dadurch erkennen wir vielleicht neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, des besseren, effizienteren Miteinanders  oder sehen, dass es gut ist. Auch dazu ist eine Auszeit gut.

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