IMAS-Umfrage: Beziehung der Österreicher­Innen zu Leistung

Edin Mustedanagic

14. 09. 2016
Lesezeit: 2 Minuten

Welche Beziehung haben die Österreicherinnen und Österreicher zu Leistung heute? Das Linzer Marktforschungsinstitut IMAS hat eine demoskopische Studie zu diesem Thema veröffentlicht. Das Ergebnis: Leistungsträger werden in allen Berufen wahrgenommen, doch die Leistungskriterien haben sich gewandelt.

 

Land der Berge, Land der Leistung.

In den meisten Stellenanzeigen ist das Schlüsselwort „Leistung“ in seinen unterschiedlichsten Bedeutungsdimensionen zu finden. Ob „leistungsbezogen“, „leistungsorientiert“ oder „leistungsstark“: Einsatz und Engagement sind zentrale Wert, die von Bewerberinnen und Bewerbern erwartet werden.

Im aktuellen politischen Diskurs werden Parolen wie „Leistungsgerechtigkeit“, „Leistungsträger“  oder „Leistung muss sich wieder lohnen“ gerne ausgegeben. Doch welche Beziehung haben die Österreicherinnen und Österreicher zu Leistung?

 

Das Linzer Marktforschungsinstitut IMAS hat eine demoskopische Studie zu diesem Thema veröffentlicht, die wir hier gerne zitieren.

1.000 Personen ab 16 Jahren wurden befragt. Das Ergebnis: 43 % der Bevölkerung sind voll und ganz davon überzeugt, dass man Leistungsträger, also besonders qualifizierte und engagierte Menschen, in jeder gesellschaftlichen Schicht und in allen Berufen finden kann. Insbesondere Personen mit höherer Bildung und die Generation 35Plus denken überdurchschnittlich häufig an alle Schichten und Berufe.

Interessant ist auch, dass sich die Leistungskriterien der Österreicherinnen und Österreich innerhalb der letzten sechs Jahre gewandelt haben. Die Höhe und Dauer der Ausbildung sowie das Dienstalter nehmen an Bedeutung zu, körperliche Anstrengung und gesundheitliches Risiko verzeichnen einen deutlichen Rückgang. Die Studie gibt es hier nachzulesen.

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