Beziehungs/Weise

Die Evolution der Besprechung:
Vom Zank-Neandertaler zum Meeting-Zen-Meister

Matthias Knaus

25. 11. 2016
Lesezeit: 3 Minuten

Es ist Montagnachmittag und Sie haben bereits die dritte Besprechung hinter sich, im E-Mail-Postfach warten noch zwei Protokolle der Besprechungen vom letzten Donnerstag – ungelesen – und die Hälfte Ihrer heute geführten Telefonate hatte eine zukünftige Besprechung und deren Terminvereinbarung oder -verschiebung zum Inhalt?

Herzlichen Glückwunsch! Sie zählen zum Club der „Meetaholics“ mit Produktivitäts-Leck.

Zuhören - Wozu?
Das Protokoll kommt per Mail

Mal ehrlich, wie viele Protokolle lesen Sie? Alle? Die Hälfte? Keine? Die meisten beruhigen ihr schlechtes Gewissen durch Öffnen der Datei, Ausdrucken, Überfliegen der ersten Zeilen, Ablegen auf dem Stapel „Das schau’ ich mir später durch“ und von dort wandert das ungelesene und ungeliebte Protokoll dann weiter auf den einen oder anderen Papierstoß, in dem es dann verschwindet.

An zugeteilte Aufgaben wird man irgendwann von minder bis mal mehr genervten Kollegen erinnert. Und wirklich freuen über die bedruckten Seiten wird sich nur die Rundablage.

Was würde passieren, bekämen Sie keine Protokolle mehr?

PowerPoint für einen gesunden Schlaf & Besprechungs-Bingo
Etablierte Benimmregeln?

Bekämen Sie keine digitalen Erinnerungs-Krücken mehr, müssten Sie tatsächlich Zuhören. Ein Relikt aus alten Zeiten? Mitnichten: Sagen Sie langweiligen Meetings den Kampf an! Verschönern Sie Ihre eigenhändigen Mitschriften mit lässigen Strichführungen locker aus dem Handgelenk. Oder spielen Sie Besprechungs-Bingo: Wer als Erster fünf Begriffe wie „Ähm“ in einer Reihe hat gewinnt. Aber endet es dann nicht auch wieder mit der Erinnerung des Kollegen zwei Wochen später?

So läuft’s beim Meeting-Zen-Meister – Ein Praxis-Leitfaden für moderne Teams

Befreien Sie sich aus der Schwarm-Dummheit und beginnen Sie „High End“ in „Best Productivity“ zu verwandeln! Erlösen Sie sich und Ihre Kollegen aus mehrstündigen Besprechungen und führen Sie stattdessen den 10-Minuten-Steh-Kaffee ein. Verbinden Sie Team-Work mit entspannter Effizienz. Geht nicht? Geht doch!

Ihre Motivation? Selber Tag, neues Szenario – lassen Sie Ihrer Fantasie mal freien Lauf! Protokolle im E-Mail-Postfach gibt es nicht, was aus den letzten Steh-Kaffees an Aufgaben an Sie abfiel, haben Sie am Freitag noch erledigt. Von den aktuellen Fragestellungen konnten Sie einfachere bereits am Telefon klären. Komplexere Fragen wurden in drei fünfzehnminütigen Steh-Kaffees geklärt.

Dabei war sogar kurz Zeit, mal nach den Kindern des Kollegen zu fragen. Gerade jetzt atmen Sie entspannt durch und lesen diesen Beitrag. Sie wissen, nach den letzten Aufgaben, die Sie heute noch entspannt erledigen werden, können Sie pünktlich nachhause gehen und den Abend sorgenfrei mit Ihrer Familie verbringen.

Wie gefällt Ihnen das?

Wie soll das gehen?

Best Practice oder Lernen von den Besten

Matthias Knaus behandelt dieses Thema mit viel Humor, Witz und noch mehr eigenen Erfahrungen aus der Praxis. Lassen Sie sich von ihm entführen in eine Welt eingebürgerter Besprechungsregeln, moderner Hilfsmittel dagegen und neuer Ansätze, mit denen er Zank-Neandertaler zur Evolution ermutigt. Mit spannenden Ratschlägen steht er verzweifelten Kommunikations-Praktikanten auf dem Weg zur Meisterschaft zur Seite.

 

Anfragen gerne unter +43 660 42 48 448, info@shtt.at
und natürlich, wenn wir uns persönlich begegnen.

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