Arbeiten morgen:
Impulse von der HR-Tagung 2017

Edin Mustedanagic

02. 03. 2017
Lesezeit: 2 Minuten

Im inspirierenden Rahmen der Tabakfabrik in Linz fand die große HR-Tagung 2017 statt. Rund 150 HR-Verantwortliche aus Oberösterreichs Unternehmen vernetzten sich und diskutierten Fragen zum Thema: „Arbeiten morgen. Organisation im Freiraum.“ Das HR/Café und Heidlmair Kommunikation waren als Fachaussteller vertreten und diskutierten den neuen Ansatz in der HR-Kommunikation: Human Relations statt Human Resources.

Wie werden wir morgen motiviert, organisiert und wertschätzend miteinander arbeiten? Wie können oberösterreichische Unternehmen die neuen Arbeits-, Zeit-, Raum- und Organisationskonzepte denken, planen und umsetzen? Diesen Fragen ging die HR-Tagung 2017 auf den Grund, organisiert vom Netzwerk Human Ressourcen (NHR).

In den nächsten Jahren werden sich Arbeitsräume und Unternehmensstrukturen durch neue Kommunikationstechnologien grundlegend verändern. Für die meisten Unternehmen bedeutet dies einen radikalen Wandel in ihrer Arbeitskultur und dem täglichen Denken und Handeln.

Die neue Arbeitswelt wird eine zeitliche, räumliche und organisatorische Flexibilität charakterisieren. Deshalb die Conclusio der HR-Tagung: Neues Arbeiten bedeutet nicht nur ein modernes Bürogebäude zu bauen, es bedeutet vielmehr den Wandel hin zu einem selbstbestimmteren, eigenverantwortlichen, vertrauensorientierten Arbeiten zu unterstützen. Dies zu begleiten wird für HR-Verantwortliche eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahre sein.

 

Zitate:

„Die Rechenleistung der Geräte, die wir heute zu Hause haben, ist meist größer als die Rechenleistung, die uns auf dem Arbeitsplatz zur Verfügung steht.“

„Noch schnellere Rechner machen uns nicht mehr in dem Maße produktiver, wie das in den 80ern und 90ern der Fall war.“

„Leistete das Büro bisher vor allem die Bereitstellung von Arbeitsmitteln, ist es morgen das Versetzen in den erwünschten Arbeitsmodus.“

„Die Organisation muss sich von der Pyramide zum Pfirsich wandeln.“

„Führung wird mobiler und transparenter. “

„Nur ein Drittel der Mitarbeiter in österreichischen Unternehmen finden die Unternehmensvision inspirierend. “

„Alle Statussymbole sind aus unserem Unternehmen verschwunden, auch die Titel auf den Visitenkarten.“